Diese Ringvorlesung ist ein Beitrag zum UNESCO-Weltaktionsprogramm “Bildung für nachhaltige Entwicklung”. 

 

„Energie, Mobilität und Plastik – unser Konsum im Diskurs“

Grußwort zur Ringvorlesung  vom Schirmherr Prof. Dr. Jürgen Bode

„Wie werden wir künftig unseren Energiebedarf decken? Wie sieht die Mobilität von morgen aus? Wie können wir die Plastikverschwendung eindämmen? Das sind Fragen, die unsere Studierenden bewegen und die dieses Sommersemester im Mittelpunkt der Ringvorlesung Technik- und Umweltethik stehen. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Medien und aus der Wirtschaft werden ihr Wissen über Technik, unternehmerische Strategien und die Bedeutung dieser Themen für die Gesellschaft mit den Studierenden teilen und mit ihnen nach Antworten suchen.

Zum ersten Mal wird das Netzwerk N Gast in der Ringvorlesung sein. Die Kooperation mit dieser Initiative, die von Studierenden und jungen Akademikern aus ganz Deutschland getragen wird, haben wir auch unseren Studierenden zu verdanken: Sie haben den Kontakt geknüpft und sich dafür eingesetzt, dass unsere Ringvorlesung Technik- und Umweltethik ein Kooperationspartner ist. Ziel des Netzwerk N ist es, dass Studierende ihre Hochschulen im Sinne der Nachhaltigkeitsziele mitgestalten. Und wo wäre es sinnvoller, mit dem Engagement für mehr Nachhaltigkeit zu beginnen, als in der Hochschule?

Als Vizepräsident für Internationalisierung und Diversität freue ich mich, die Schirmherrschaft dieser Ringvorlesung zu übernehmen. Engagement für Nachhaltigkeit und ethischer Diskurs sind ohne Beteiligung aller Generationen und Fachdisziplinen sowie ohne die internationale Perspektive nicht denkbar. Die Ringvorlesung wird von den Studierenden mitgestaltet und soll sie animieren, sich einzumischen und mitzugestalten. Ein Beispiel eindrucksvollen Engagements liefern aktuell die Demonstrationen „Fridays for Future“, die mit Nachdruck Handeln für den Klimaschutz einfordern. Wir sollen zum einen bei uns selber beginnen: Wie können unsere Studierenden unsere Hochschule mitgestalten, was können wir an unserer Hochschule im Umgang mit Energie, Mobilität und Einwegverpackungen ändern, um ein gutes Beispiel zu geben? Zum anderen müssen wir die Gesellschaft als Ganzes und unsere politischen Entscheidungsträger zu entscheidenden Weichenstellungen bewegen.

Hochschulen sind meiner Meinung nach der beste Ort, um neue Wege einzuschlagen. Hier werden junge Leute ausgebildet, die morgen die Weichen in Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft stellen. Unsere Studierenden werden das Wissen aus ihrem Studium, aber auch ihre Erfahrungen im Austausch mit Studierenden anderer Fachdisziplinen und anderer Länder sowie ihre Auseinandersetzung mit ethischen Fragen in ihr künftiges Berufsfeld einbringen. Deshalb danke ich allen, die an dieser Ringvorlesung mitwirken, den Gastrednern und -rednerinnen, den Gästen, dem Netzwerk N und natürlich den Studierenden, die sich mit Diskussionsbeiträgen einbringen und über diese Veranstaltung berichten!

Professor Dr. Jürgen Bode
Vize-Präsident Internationalisierung und Diversität der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg

» Programm / Plakat der Vorträge Ringvorlesung 2019:

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